Glossar / R

Redesign.

R
Kurz erklärt

Redesign bezeichnet die systematische Überarbeitung bestehender Designs zur Verbesserung von Funktionalität, Ästhetik und Nutzererfahrung.

Definition und Anwendungsbereiche

Redesign umfasst die gezielte Neugestaltung existierender Entwürfe. Der Prozess findet bei physischen Produkten ebenso Anwendung wie bei digitalen Medien. Das ursprüngliche Design bildet die Basis für die Weiterentwicklung, wobei erkennbare Elemente in variierendem Umfang erhalten bleiben.

Markenidentität im Wandel

Unternehmen verfolgen unterschiedliche Strategien bei der Anpassung ihrer visuellen Identität. Nike nutzt seit 1971 den Swoosh in nahezu unveränderter Form. Die drei Streifen von Adidas prägen seit Jahrzehnten das Markenbild. Reebok hingegen modifizierte sein Logo mehrfach grundlegend – das Kernelement dreier Linien blieb bestehen, während Typografie und Formgebung variierten.

Produktentwicklung und Innovation

Technische Verbesserungen prägen das Redesign physischer Produkte. Die Einführung luftgefüllter Reifen revolutionierte das traditionelle Radkonzept durch erhöhten Fahrkomfort. In der Smartphone-Branche sind Grenzen zwischen Neuentwicklung und Überarbeitung oft fließend, da kontinuierliche Weiterentwicklung das Marktsegment kennzeichnet. Automobilhersteller differenzieren Modellgenerationen durch Baujahre, während Mobilgeräte über Typennummern identifiziert werden.

Website-Neugestaltung

Online-Präsenzen unterliegen regelmäßigen Anpassungen. Website-Redesigns betreffen Seitenarchitektur, Farbgebung und Schriftarten. Typischerweise liegt der Fokus auf visuellen Elementen, während technische Grundstrukturen häufig bestehen bleiben.

Datenbasierte Optimierung

A/B-Tests ermöglichen die systematische Bewertung verschiedener Designansätze. Zwei Varianten werden parallel geschaltet und Nutzern zufällig präsentiert. Die Auswertung der Interaktionsdaten identifiziert die effektivere Lösung und unterstützt fundierte Designentscheidungen.